GLIOBLASTOM - Anni Hofmann Stiftung

Thema: Immunologische Veränderungen und Anpassung der Tumorumgebung im Zuge der Glioblastomprogression

Projektleiter: Prof. Dr. Christel Herold-Mende, Neurochirurgische Universitätsklinik Heidelberg

Prof. Herold-Mende beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Einfluss des körpereigenen Immunsystems auf den Krankheitsverlauf von Krebspatienten und inwieweit sich diese Erkenntnisse für die Entwicklung von Immuntherapien nutzen lassen.


Hierbei spielt eine Untergruppe von weißen Blutkörperchen, so genannte T-Zellen, eine maßgebliche Rolle.

Sie sind nach entsprechender Aktivierung in der Lage definierte Strukturen auf Tumorzellen zu erkennen und diese daraufhin zu zerstören. Das Einwandern solcher T-Zellen in den Tumor kann jedoch durch die Tumorzellen selbst wie auch durch die jeweilige Tumorumgebung beeinträchtigt werden.

Diese Arbeit hat zum Ziel das Einwandern von T-Zellen in das Glioblastom zu verschiedenen Krankheitszeitpunkten zu untersuchen und welchen Einfluss die Tumorumgebung auf diesen Prozess hat.

Des Weiteren sollen Tumorstrukturen, die von T-Zellen erkannt werden, identifiziert werden und geprüft werden inwieweit sich diese Erkennung im Laufe der Erkrankung verändert und ob sich diese Strukturen für die Entwicklung wirksamer Immuntherapien eignen. 

Die vollständige Projektbeschreibung finden Sie hier.